Hüft- und Knieendoprothesen

Knie-endoprothese im Röntgenbild

 

Schwere Abnützungen (Arthrosen) der Hüftgelenke und der Kniegelenke zählen weltweit zu den häufgsten degenerativen Erkrankungen der Gelenke überhaupt und damit zu den am weitesten verbreiteten Schmerzursachen in der Orthopädie. Ist die konsevative (= nicht operative) Behandlung nicht mehr erfolgreich, da die Gelenkszerstörung durch die Arthrose weit fortgeschritten ist, kommt als Therapie dann nur mehr die Operation in Frage - in der Regel handelt es sich um einen künstlichen Gelenksersatz -

 

ENDOPROTHESE genannt.

 

Die seit Jahren steigende Zahl an durchgefühten Operationen mit Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes (HTEP= Hüfttotalendoprothese) oder Kniegelenkes (KTEP= Knietotalendoprothese) führten zu einer nun ausgereiften Operationstechnik und man kann so eine Operation als Standardeingriff bezeichnen, der in der Orthopädie sehr häufig durchgeführt wird.

 

Komplikationen sind selten, die Patienten sind dann in den allermeisten Fällen wieder völlig beschwerdefrei und können Ihren Aktivitäten (auch  Sport) wieder problemlos nachgehen. Der Krankenhausaufenthalt beträgt in etwa 1 Woche bis 10 Tage, die Mobilisierung beginnt bereits am 1. Tag nach der Operation. Insgesamt handelt es sich also um eine "Erfolgsstory".  Wenn man an die Patienten vor dieser Ära denkt, erkennt man, warum der Andrang für den künstlichen Gelenksersatz ungebrochen ist, ja die Operationszahlen (insbesondere für Knieendoprothesen) immer noch steigen.

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